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Susanne Nielsen
Kunstgattung
Malerei
Technik
Aquarell
Genre
Abstrakt
Akt
Pflanzen
Profil
Bevorzugte Technik ist die großformatige Aquarellmalerei.
Ausgehend von natürlichen Formen führt die Weiterführung des Malvorgangs zu
Abstraktionen, die versuchen sollen den Wesensgehalt des Gesehenen deutlicher zu machen.
Zu den Motivgruppen gehören Landschaften, Blumen und figürliche Arbeiten.

Geheimnisse aus kühner Farbsetzung
Alles lebt bei Susanne Nielsen aus der Farbe, die sich hier wie Gewölk verdichtet, oder dort in baumeisterlicher Strenge zusammengeballt ist. Der 1930 im tschechischen Schönberg geborenen, von der Pforzheimer Hochschule geformten Künstlerin ist zur Zeit im Institut für öffentliche Verwaltung eine umfassende Präsentation von Aquarellem und Acryl-Malerei eingeräumt. Das kommt hier in den lichten Foyerräumen und der aus großen Fenstern einbrechenden parkhaften Landschaft wie in einem Kunstpalast zur Geltung und schafft die idealen Voraussetzungen, der Vieldeutigkeit der eigentlich doch abstrakten Kunst gerecht zu werden. In ihr ist der Charakter des Metamorphosischen ausgeprägt, das heißt der inneren Wandlung der Dinge, die in Augenschein dringen: Es heben sich von den Farbformationen unversehens Akte ab; der Bezug zur Landschaft bleibt immer nahe.
In Hilden sieht man allesamt große Bildformate, auch in der Aquarelltechnik. Doch Susanne Nielsen, die heute als freischaffende Künstlerin in Kaarst lebt, weiß die auf das Büttenpapier hin durchscheinende Farbe in der großen Form zu verwenden. Dabei vermeidet sie starke Kontraste, belebt aber die großen Flächen durch virtuose Manier wie von innen heraus und vermag daher mühlos die gewagtesten Töne wie schwüles Rosaviolett in ein beruhigendes, ja oft wohliges Ganzes einzubringen, ohne je der Gefälligkeit zu erliegen. Nicht selten liegt es wie magischer Rauch über den ausladenden, wie gesagt, sich oft wie rätselhaft aus sich selbst heraus wandelnden Kompositionen. Es ist naheliegend, daß solche Erweckung von Geheimnis in der Aquarelltechnik intensiver, manchmal sogar wie magisch gelingt.
Doch kommt es dem Ganzen zugute, daß daneben die Acrylgemälde virtuosen Nachweis für Bildaufbau und sprühende Handschrift geben: Da darf die Farbe ruhig einmal laufen, wie sie will, ohne den Eindruck von bewußtem - und vor allem sehr gekonnten Gefüge zu hintertreiben.
HANS KARL PESCH, Rheinische Post, November 1997
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